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Risiken und Ergebnisse


Die meisten Mütter, die an Hyperemesis gravidarum (HG) leiden, bekommen gesunde Babies, müssen aber während der Schwangerschaft viel Elend ertragen. Frühes Eingreifen von fachkundigen Ärzten kann zu einer erträglicheren Schwangerschaft führen mit einem geringeren Komplikationsrisiko für Mutter und Kind.

Obwohl Ihnen der Gebrauch irgendwelcher Medikamente während der Schwangerschaft Sorgen bereiten mag, sind viele Antiemetika jahrelang, vielleicht sogar jahrzehntelang benutzt worden, ohne dass eine erkennbare Erhöhung des Risikos für das Baby hervorgetreten ist. Eine Mutter, die chronisch ausgetrocknet und unterernährt ist, kann das Risiko verzögerten Wachstums und verzögerter Entwicklung in ihrem noch ungeborenen Kind auch erhöhen. So müssen Sie mit Ihrem Arzt besprechen, welche Alternative am besten ist.

Risikofaktoren

Bei einem sehr kleinen Prozentsatz von Frauen wird etwas im Laufe der Schwangerschaft schief gehen trotz der Tatsache, dass sie keine Medikamente einnehmen oder nicht an HG leiden. Die eigentliche Ursache davon mag auf immer unbekannt bleiben. Selbst wenn die Mutter ein Medikament einnimmt und das Kind irgendeine Abnormalität aufweist, gibt es viele andere mögliche Ursachen, einschließlich Gene, Umweltfaktoren, oder anderer gesundheitlicher Probleme. Aber wegen der übermäßigen Angst, die viele vor Medikamenten haben, wird typischerweise gemeint, dass Medikamente solche Probleme verursachen. Jegliches Medikament verweigern ist nicht notwendigerweise die sicherste Alternative.

Wenn eine Mutter so krank ist, dass sie monatelang nicht essen kann, und im Laufe von zwei aufeinander folgenden Trimestern gar nicht zunimmt, läuft es auf ein viel größeres Risiko von Frühwehen, verlängerter Erholungszeit, sowie anderen ernsthaften Komplikationen hinaus. Das Baby kann vielleicht auch nicht zulänglich zunehmen, und entwickelt sich möglicherweise auch langsamer. Es ist wichtig, die Gesundheit sowohl der Mutter als auch des ungeborenen Kindes im Auge zu behalten. Ernsthafte, andauernde Symptome stellen das größte Risiko für beide dar und erfordern aggressive Behandlung.

Behandlung

Die Herausforderung, vor der Mediziner stehen, wenn sie Frauen mit HG behandeln, besteht darin, die Risiken potenzieller Komplikationen und Elends gegen die eigentlichen oder vermeintlichen Risiken von Medikamenten und Ernährungstherapien abzuwägen. Solche Eingriffe geschehen oft erst, nachdem konservativere Maßnahmen wie Ernährungsumstellungen fehlgeschlagen haben. Doch kann die Verzögerung der Behandlung zur Folge haben, dass der Zyklus des Erbrechens umso weniger auf die medizinische Therapie anspricht.

Es gibt mehrere Medikamente, die angewendet worden sind und wegen der langen Geschichte ihrer Anwendung ohne bedeutende Zunahmen von fetalen Anormalitäten für sicher gehalten werden. Neuere Drogen aber (z.B. Serotonin-Antagonisten) erweisen sich oft als viel wirksamer und scheinen kein Risiko für das ungeborene Kind darzustellen. Sie haben auch oft wenigere Nebenwirkungen für die Mutter. Mediziner wissen oft nichts über den Gebrauch von diesen Medikamenten im Zusammenhang mit HG und scheuen sich also davor oder verweigern sich sie anzuwenden. Diese Medikamente bieten Frauen, die unter HG leiden, Hoffnung und sollen in Betracht kommen, wenn sich konservative Pflege als unzureichend erweist.

Wenn Sie glauben, dass Sie eine zweite ärztliche Meinung brauchen, sollen Sie unsere Empfehlungsnetzwerk-Seite konsultieren; dort gibt es Informationen darüber, wie man einen Arzt finden kann oder ob ein Arzt aus Ihrer Umgebung auf unserer Liste steht.

Updated on: Mar. 05, 2007

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